Was wir mit LEADER wollen
Die zehn Gemeinden haben sich zum ersten Mal für LEADER-Fördermittel beworben. Der Prozess der Erstellung des Regionalen Entwicklungskonzeptes erfolgte nach dem klassischen Prinzip des „Bottom up-Ansatzes“. Die lokale Entwicklungsstrategie wurde aufbauend auf einem breiten Diskussions- und Beteiligungsprozess vieler lokaler Akteure aus allen zehn Gemeinden der LAG erarbeitet. Um die breite Öffentlichkeit einzubinden, fand im April 2006 eine Auftaktveranstaltung mit ca. 90 Personen statt, die als Ideenschmiede und zur Bildung von Arbeitskreisen diente. Nach dem Auftakt bildeten sich sechs Arbeitskreise (AKs) die in ein bis zwei Sitzungen eine Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse durchführten sowie Visionen und Ziele und Projektideen formulierten.
Die Resultate der Arbeitskreise wurden auf einer zweiten Großveranstaltung am 03. Juli 2007 präsentiert. Bereits während der Ideenentwicklung in den Arbeitskreisen begann eine betreute Weiterentwicklung von Projektideen im Rahmen von rund 30 Arbeitsgesprächen mit potenziellen Projektträgern sowie weitere Abstimmungsgespräche mit Fachbehörden. Insgesamt waren über die Großveranstaltungen, Workshops und Arbeitsgespräche rund 280 Personen bei der Erstellung des REKs involviert.
Aufbauend auf den Ergebnissen der Stärken-Schwächen/Chancen-Risiko-Analyse durch die Arbeitskreise wurden sieben Handlungsfelder für die zukünftige Regionalentwicklung identifiziert. Dabei gilt es, sich in entwicklungsfähigen Stärkefeldern zu profilieren, die Stärken und Chancen der Region zu fördern sowie gleichzeitig Schwächen und Risiken zu kompensieren.