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Graphik die alle 16 LAG Orte anzeigt mit EU-Karte im Hintergrund

Almen sind für unsere Region ein wichtiger Natur- und Lebensraum, der sich in der heutigen Form über die Jahrhunderte entwickelt hat. Die für uns alle faszinierende Berg- und Almlandschaft präsentiert sich in dieser Schönheit hauptsächlich durch die Bewirtschaftung und Pflege der hier seit Generationen ansässigen Landwirte. Von jeher war es eine fordernde Arbeit im Einklang zwischen Natur, Tier und Mensch den Bedürfnissen der jeweiligen Zeit gerecht zu werden.


Brannenburg war und ist ein Ort kultureller Vielfalt und ein Ort der Künstler. Bereits im 19. Jahrhundert bestand in Brannenburg eine Künstlerkolonie in der der Maler-Berühmtheiten wie Wilhelm Busch, Max Liebermann, Carl Spitzweg, Eduard Schleich, Christian Mali und Ernst Maria Fischer vor Ort tätig waren und sich inspirieren ließen. Aber auch namhafte Autoren wie Henry und Bernd von Heiseler oder Stan Nadolny („Die Entdeckung der Langsamkeit“) lebten und wirkten hier.
Doch nicht nur in der Vergangenheit war Brannenburg und sein Umfeld für Künstler attraktiv, es ist dies noch immer.


Über INTERREG-IV konnte die Schauhöhle Wendelstein im Verbund der "inntaler unterwelten“ gefördert werden, das die Bürgerinnen und Bürger der LAG-Region Mangfalltal-Inntal als "touristisches Schlüsselprojekt" in der Regionalen Entwicklungsstrategie definierten. Unter Fachleuten gilt Deutschlands höchstgelegene Höhle auf dem Wendelstein als geologische Sensation.


Bei der „Moor-Allianz der Alpen" handelt es sich um eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Raubling, der Ökomodellregion Achental (Lkr. Traunstein), der Gemeinde Walchsee (Tirol), dem Tourismusverband Wilder Kaiser (Tirol) und dem LEADER-Verein Nationalpark Hohe Tauern (Salzburg). Gemeinsam wollen sie das Moor-Thema mit ortsspezifischen Umsetzungsprojekten sowie einer praxisnahen Bildungs- und Marketingarbeit in die Köpfe und Herzen der Menschen bringen.


Der anhaltende Erfolg der grenzüberschreitenden Tourismus- und Wirtschaftsinitiative des Interreg-IIIA Programms 2006/2007 hat weitere Gemeinden - Kreuth und Achenkirch - im Grenzgebiet veranlasst, sich der entstandenen Pferderegion Oberbayern - Tirol (Bad Feilnbach-Fischbachau-Bayrischzell-Thiersee) mit neuen Wegstrecken und auch reichhaltigen Angeboten & Dienstleistungen rund um’s Pferd im Nachfolgeprogramm Interreg-IV 2009-2013 anzuschließen.


Der “Brannenburger Kulturspaziergang" erfreut sich weit über die Grenzen Brannenburgs hinaus immer größerer Beliebtheit und die Akzeptanz dieser Maßnahme in der Bevölkerung Brannenburgs ist hoch. Die vielen Führungen seit dem Jahr 2005 und die überragende Re-sonanz haben gezeigt, dass für diese Art der Kulturvermittlung großes Interesse besteht. Aus diesem Grund entschloss sich die Künstlerkolonie Brannenburg, einen zweiten Spazierweg auszuarbeiten und das Konzept sowie die Inhalte der Infotafeln und Broschüre der Gemeinde Brannenburg zur Verfügung zu stellen. Für die Realisierung dieser Maßnahme beantragte die Gemeinde Brannenburg Fördermittel der EU.


Der Markt Neubeuern ist aus mehreren Gründen bekannt: wegen seines Schlosses, wegen der weltbekannten Chorgemeinschaft Neubeuern, die von Enoch zu Guttenberg geleitet wird und wegen seiner Schiffsbaumeister, den „Schoppern“, welche 1478 in mühevoller Handarbeit verschiedene Schiffstypen zum Befahren des Inns errichteten. Mit ihrer Schiffsbaugeschichte und ihrer unmittelbaren Heimat beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen der Volksschule Neubeuern im Schuljahr 2006/2007.


Innerhalb des Gebietes der LAG Mangfalltal-Inntal wollen mindestens fünf Gemeinden in den nächsten Jahren Themenwanderwege realisieren. Jeder Weg soll einen eigenständigen Schwerpunkt behandeln und damit den Erholungssuchenden Touristen und Einheimischen die Besonderheiten der Natur- und Kulturlandschaft vermitteln.


Innerhalb der 10 Gemeinden der LAG Mangfalltal-Inntal besteht bislang keine einheitliche überregionale Rad- und Wanderwege-Beschilderung. Der Wunsch der LAG-Gemeinden, diesen Missstand abzuschaffen, hat im Zuge der Erstellung des Regionalen Entwicklungskonzeptes zu dem Projekt „Optimierung der Rad- und Wanderwege im LAG-Gebiet“ geführt.


Mit diesem Projekt wird die Aufwertung der Samerberger Filzenlandschaft mit intensiver Unterstützung (Eigenleistungen, Spenden) der Samerberger Bevölkerung vorgenommen. Hierzu gehört die Neukonzeption und Realisierung eines Naturbades sowie eines Filzen-Themenweges mit diversen Attraktionen (Barfußpfad, renaturierter Bachabschnitt, Kneipp-Anlage, Informationen zur Landschaft und ihrer Geschichte).


Mit diesem Projekt wird das Thema "Wasser" mit seinen vielseitigen Facetten in das Bewusstsein der Bevölkerung gebracht. Entlang des Jenbaches und seines Zuflusses, des Osterbaches, entstehen verschiedene Wasser-Erlebnisstationen.


Pilgern liegt gemäß namhaften Gesellschaftsforschern im Interesse der sich im Wertewandel befindenden Freizeit-Gesellschaft. Pilgern zur Sinnfindung erlebt entlang der historischen Routen eine Renaissance besonderer Art und zunehmend mehr Menschen jeden Alters nehmen sich eine Auszeit für dieses „Unterwegs sein“. Viele pilgern auch in Etappen, Jahr für Jahr, dem Ziel entgegen.


Bad Aibling ist einer der bestehenden Kurorte in der LAG, der sich aufgrund reichhaltiger Moorvorkommen und der mit diesem Naturstoff praktizierten Heilanwendungen zu einem bekannten Kurort entwickelte. Damit einher ging auch die Ansiedlung von Kliniken, ReHas und Seniorenheimen.


Das musikalische Fest unter dem Motto Klingendes Inntal war als erste große Gemeinschaftsaktion der Akteure aller 10 LAG-Gemeinden zu verstehen. Die LAG-Region präsentierte sich mit einer Darbietung für alle Sinne:


  • 1.174.168 € LEADER-Gesamtfördermittel ausgelöst
  • Pro Gemeinde zwischen 2.600 € (1 Projekt) bis ca. 275.000 € (4 Projekte in einer Gemeinde)
  • Pro Einwohner ca. 17,74 € Fördermittel (bei 66.185 Einwohnern)
  • 26 LEADER-Projekte bewilligt
  • Ca. 132.000 Menschen profitierten von den umgesetzten Projekten
  • Ca. 17.500 Besucher wurden durch Projekte in die Kommunen geholt
  • 18 Objekte wurden durch Projekte aufgewertet
  • Rund 2.300 km Rad- und Wanderwege wurden insgesamt aufgewertet

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