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Blick auf Flintsbach mit der Burg Falkenstein im Hintergrund

Flintsbach a.Inn

Flintsbach a.Inn ist ein liebenswerter Ort, der mit zeitgemäßem wie traditionsbewusstem Leben erfüllt ist.

Die prachtvolle Bergwelt, Brauchtum, Kultur und die Gastfreundlichkeit, sowie herrliche Wanderwege und gutgeführte Gasthäuser prägen den Ort. In seiner Geschichte war Flintsbach Hauptort der Herrschaft Falkenstein, deren Burgruine im Gemeindegebiet steht.

In den Traditionscodices des Brixner Domstifts hieß die heutige Inntalgemeinde bereits im zehnten Jahrhundert Flinspach. Pach ist althochdeutsch und bedeutet Bach oder kleiner Wasserlauf. Flins ist ein harter Stein oder Kiesel. Tatsächlich gab es in der Gegend auch Jahrhunderte äter noch Schleifsteinbrüche. Die ersten Besiedlungen von Flintsbach a.Inn können auf die Urnenfelderzeit (1250 - 750 v. Chr.) zurückgeführt werden. Ausgrabungsfunde aus Urnengräbern sowie von Ausgrabungen auf dem Petersberg und auf der Rachelburg sind im Pfarrmuseum ausgestellt und können dort besichtigt werden.

Besonders stolz sind die Flintsbacher auf ihr Volkstheater, das auf eine mehr als 340-jährige Geschichte zurückblicken kann. Der erste gesicherte Nachweis einer dörflichen Theaterkultur stammt aus dem Jahr 1675. Jedes Jahr zwischen Juni und August hebt sich der Vorhang im 1823 errichteten Theaterhaus, in dem zuletzt vor allem anspruchsvolle Volksstücke zur Aufführung kamen.

Ein weiteres Schmuckstück der Gemeinde ist ein Anfang des 19. Jahrhunderts gebauter Vierseithof, der damals als Haltestelle für die Postkutschen diente. Das historische Gebäude im Ortsteil Fischbach, auch „Alte Post“ genannt, wurde in den Jahren 2004 und 2005 umfangreich und grundlegend saniert. Neben einem Gemeindesaal und einem Café befinden sich dort unter anderem die Feuerwehr und die Sportschützen.

Ein Naturdenkmal östlich des Ortsteils Fischbach ist der „Gletscherschliff“. Der eiszeitliche Inngletscher hinterließ in diesem Geotop, das auch zu den bedeutendsten Geotopen Deutschlands zählt, abgeschliffene Felsen. Da die Felsen erst während des Autobahnbaus im Jahr 1957 freigelegt wurden, sind sie noch in unverwitterter und gut erhaltener Form zu bestaunen.

Überregional bekannt sind auch die Ausflugsziele Petersberg und die Hohen Asten, die zu Fuß von Flintsbach a.Inn aus erreicht werden können. Neben dem Tourismus und der Landwirtschaft spielen rund 130 Gewerbebetriebe eine wichtige Rolle für die Wirtschaft. Mit der Schaffung von Gewerbeflächen wird insbesondere einheimischen Betrieben eine ortsnahe Entwicklungsmöglichkeit gegeben. Flintsbach a.Inn sieht sich als moderner, aber auch traditionsbewusster Ort.

www.flintsbach.de

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