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Blick vom Kranzhorn auf Oberaudorf

Oberaudorf

Auch wenn Oberaudorf 780 erstmals urkundlich erwähnt wurde, die Besiedlungsspuren reichen viel weiter zurück bis in die Bronze- und Urnenfelderzeit.
Zahlreiche Funde belegen zudem, dass die Gemeinde in der Römerzeit an einer wichtigen Verkehrsader lag. Der vor allem für den Salzhandel bedeutende Handelsweg Inntal ließ sich durch die Grenzfeste Auerburg gut kontrollieren.

Die Geschichte des Tourismusortes begann 1809 als die Klause „Weber an der Wand“ zur Gaststätte umgebaut wurde. Der Anschluss an die Eisenbahn ebnete dann Oberaudorfs Weg zum bedeutendsten Tourismusort im bayerischen Inntal. Der Luftkurort liegt idyllisch eingebettet zwischen Brünnstein, Wendelstein, Wildbarren, Kranzhorn und Kaisergebirge. In der flächenmäßig drittgrößten Landkreisgemeinde laden gemütliche Gasthäuser und Cafés zum Verweilen ein. Oberaudorfs Ortsmitte ist ein belebtes Zentrum, urban ausgeprägt verfügt es über ein breites Angebot an Einzelhandels- und Fachgeschäften.

Das Dorfleben prägen zahlreiche Vereine und Institutionen. Sie machen Oberaudorf zu einem attraktiven Wohnort sowie zu einem beliebten Ziel für Urlaubs- und Tagesgäste. Wanderungen können direkt im Ortszentrum begonnen werden. Der am Ortsrand gelegene Erlebnisberg Hocheck bietet mit Sagenweg, Sommerrodelbahn, Waldseilgarten und dem Oberaudorfer Flieger ein umfangreiches Erlebnisangebot für die ganze Familie. Im Winter wird das Hocheck vier Mal die Woche zu einer der längsten Flutlichtpisten Deutschlands. Ebenfalls beleuchtet ist die drei Kilometer lange Winterrodelbahn. Nicht weit entfernt präsentiert sich das Sudelfeld als flächenmäßig größtes zusammenhängendes Skigebiet Deutschlands.

Der Ortsteil Niederaudorf zählt zu den schönsten Dörfern Deutschlands. 2010 gewannen die Niederaudorfer die Goldmedaille im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.

Verkehrstechnisch ist Oberaudorf durch die Autobahn München-Salzburg-Innsbruck sowie die Bahnlinie Rosenheim-Kufstein sehr gut angebunden. Die wirtschaftlichen Grundlagen der Inntalgemeinde bilden der Tourismus, die Land- und Forstwirtschaft sowie viele klein- und mittelständische Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. Sie sorgen für ein umfangreiches Arbeitsplatzangebot vor Ort. Erwähnenswert ist noch die onkologische Fachklinik Bad Trissl, die neben ihren Hauptabteilungen für Gynäkologie und Innere Medizin auch Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie anbietet.

www.oberaudorf.de

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Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)