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Mann mit Pflanzplan vor Beet - Umsetzung eines Projekts der LAG Mangfalltal-Inntal

Projekte / Entwicklungsziel 3

Regionale Wirtschaft, Energie und Mobilität

Bis 2020 hat die regionale Wirtschaft Impulse u. a. dadurch erhalten, dass die touristische Infrastruktur in Richtung „Gesundheits- und Aktivregion“ optimiert und eine Service-Qualitätsoffensive im Dienstleistungsbereich für klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) vorangebracht wurde. Die Erhöhung des 

Strichmännchen im AutoEigenversorgungsgrads an Energie und der Prozess der gemeinsamen Lösungsfindung für eine zukunftsfähige Mobilität haben die Region und die Akteure deutlich vorangebracht und den Zusammenhalt der Kommunen gefördert.


Im Verantwortungsbereich der eben genannten drei LAGen existieren bereits eine Vielzahl ausgewie-sener Wander- und Spazierwege sowie einige Premiumwanderwege in der „Premiumwanderregion Reit im Winkl“ und des „SalzAlpenSteigs“. Der Kern des LEADER-Kooperationsprojektes besteht darin, eine konzeptionelle Grundlage für die Weiterentwicklung und Profilierung des touristischen Segments Wandern im


Ein grenzüberschreitendes Radwegekonzept zwischen den österreichischen Grenzgemeinden (Niederndorf, Kössen, Walchsee) und den Grenzgemeinden der LAG Mangfalltal-Inntal (Kiefersfelden, Flintsbach a. Inn, Oberaudorf) soll zum alternativen Mobilitätsangebot und damit zur Entlastung des Straßenverkehrs beitragen.
Der Tourismusverband Kufsteinerland und die drei bayerischen Gemeinden möchten damit


Kiefersfelden war über Jahrhunderte Standort von produzierenden Gewerbestätten, die sich vor allem wegen der natürlichen Energieträger Wasser und Holz entlang des Kieferbachs angesiedelt haben. Dadurch entstand eine florierende Industrie mit Eisen, Zement und Marmor, die teilweise bis in die 1990er Jahre prägend für den Industriestandort Kiefersfelden waren.
Entlang des mit LEADER-Förderung geplanten Wanderwegs


2014 traten der LAG Mangfalltal-Inntal neben den zehn ursprünglichen Gemeinden sechs neue Gemeinden bei: Feldkirchen-Westerham, Tuntenhausen, Bruckmühl, Kolbermoor, Stephanskirchen und Rohrdorf. Während in den zehn ursprünglichen LAG-Gemeinden die Beschilderung der Rad- und Wanderwege bereits in der letzten Förderperiode vorgenommen wurde, will die LAG Mangfalltal-Inntal diese nun auch für die sechs neuen Gemeinden angehen.


Die einzigartige Sammlung im Blaahaus zur Industriegeschichte der Region macht das Projekt zu etwas ganz besonderem: Das 1696 erbauter Arbeiter-Wohnhaus am Kieferbach wurde 300 Jahre später an den heutigen Standort transloziert und mit allerlei Raritäten zur Orts- und Regionalgeschichte ausgestattet. Mit dem Energieträger und Transportweg Kieferbach siedelten sich florierende Industriezweige mit Eisen, Zement und Marmor an.


Unter herausragender Bürgerbeteiligung erstellte die Wendelsteinbahn GmbH im vergangenen Jahr gemeinsam mit den am Projekt beteiligten Gemeinden Brannenburg, Bad Feilnbach, Fischbachau und Bayrischzell ein Konzept für die Themenwege auf den Wendelstein. Ziel des Konzepts war es, von jeder Gemeinde aus einen Weg auf den Gipfel des Wendelsteins mit interaktiven Stationen und interessanten Informationen zu Natur und Kultur aufzuwerten.


Im Dialog mit den beteiligten Kommunen untersucht die Stadt Rosenheim im Namen des Stadt-Umlandbereichs Rosenheim (SUR) den Bedarf an Radwegschnellverbindungen in der Region. Für Radschnellwege gelten bestimmte Kriterien, anders als für touristische Radwegeverbindungen: z.B. die Breite der Fahrbahn, die generelle Beschaffenheit oder die Durchgängigkeit und direkte Verbindung der Strecke.


Um das Angebot für Gäste und Einheimische am oberbayerischen Ausflugsberg Wendelstein zu erhöhen, sollen in den Jahren 2016 und 2017 fünf Themenwege rund um das Bergmassiv entstehen.


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Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)