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Mann mit Pflanzplan vor Beet - Umsetzung eines Projekts der LAG Mangfalltal-Inntal

Konzept zur Optimierung der Rad- und Wanderwege (alle LAG-Gemeinden)

Innerhalb der 10 Gemeinden der LAG Mangfalltal-Inntal besteht bislang keine einheitliche überregionale Rad- und Wanderwege-Beschilderung. Der Wunsch der LAG-Gemeinden, diesen Missstand abzuschaffen, hat im Zuge der Erstellung des Regionalen Entwicklungskonzeptes zu dem Projekt „Optimierung der Rad- und Wanderwege im LAG-Gebiet“ geführt.

Da bereits verschiedene Planungen vorliegen, fand als erster Schritt Mitte 2007 ein Gespräch mit allen „Betroffenen“ statt, indem Informationen zu den Einzelprojekten ausgetauscht wurden. Am Ende dieses Gespräches beschlossen die Anwesenden zukünftig bei der Thematik Rad- und Wanderwegebeschilderung gemeinsam vorzugehen. Vereinbart wurde, die gemeindeübergreifenden Rad- und Wanderwege innerhalb der LAG-Mangfalltal-Inntal zukünftig nach dem Beschilderungssystem der LAG Chiemgauer Seenplatte zu beschildern, welches diese in der Förderperiode LEADER+ entwickelte. Dieses enthält Vorgaben zu einer einheitlichen Beschilderung der Rad- und Wanderwege sowie einem System zur Informationsvermittlung (Übersichts- und Informationstafeln, Panoramatafeln, Innerortsbeschilderung). Zudem wurde mit dem DAV vereinbart, gemeinsam Übergabepunkte vom Tal zum Berg zwischen den Gemeinden und den DAV-Sektionsbetreuern zu definieren, damit die neuen, gelben DAV-Schilder am Fuße der Berge von zentralen Ausgangspunkten (meist Parkplätze) ab angebracht werden können.

Projektbeschreibung:

Das über LEADER in ELER geförderte Projekt umfasst zwei Module - die Konzeption und die Wegweisungsplanung. Gegenstand des beantragten Projektes ist die Beauftragung eines externen Büros mit der touristischen Radwege- und Wanderwegweisungskonzeption.
Zu diesem Auftrag gehören in einer ersten Phase (Modul 1) neben koordinierenden Tätigkeiten, die Moderation des Abstimmungsprozesses in den LAG-Gemeinden, mit dem DAV (Übergabepunkte), der Stadt Rosenheim und dem Landratsamt Rosenheim, die Geländebegutachtung mit anschließender Dokumentation und Bewertung der Wege, die Entwicklung von Gemeindeübergreifenden Routenvorschlägen für die Bereiche Radfahren und Wandern sowie Vorschläge zur Wegereduktion, deren Präsentation in den Gemeinden und das Einarbeiten von Änderungswünschen. Das Augenmerk wird dabei auf der Er-stellung von überregionalen und regionalen Wegverbindungen liegen. Resultat wird ein abgestimmtes Gesamtwegekonzept für die LAG in digitaler Form sein sowie Aussagen zum Wegenetz den einzelnen 10 Gemeinden der LAG.
Die Umsetzung der Wegweisungsplanung beginnt unmittelbar nach Beendigung von Modul 1 und benötigt ca. 4 Monate Bearbeitungszeit. Der Auftrag des externen Büros besteht darin, für das Gebiet eine Standortplanung der Beschilderung zu erstellen sowie ein Wegweisungskataster (Standortnummer, GPS-Koordinate, Wegweiserart, Wegweiserinhalt etc.) inklusive Materialerfassung. Die Gemeinden erhalten für ihr Gebiet jeweils eine detaillierte Liste mit Angaben zur Anzahl der Haupt- und Zwischenwegweiser sowie benötigtes Befestigungsmaterial. Diese Schilderplanung wird mit dem Auftraggeber (LAG), den Projektpartnern und den Kommunen abgestimmt und Änderungswünsche berücksichtigt. Dieses Modul enthält außerdem die Kalkulation des komplett benötigten Schildermaterials.

Die Beschilderung der Wanderwege wird in der Ebene mit grün-weißen Schildern erfolgen, die in den Bergen mit der gelb-grundierten Schildern des DAV.

Eine Projektfortsetzung (Modul 3) wird die Wegweisermontage in allen zehn Gemeinden der LAG sein, die bis spätestens Juli 2012 von den einzelnen Gemeinden zu beantragen ist. Zur Umsetzung der gemeindeübergreifenden Rad- und Wanderwegebeschilderung haben sich alle 10 LAG-Gemeinden per Gemeinderatsbeschluss verpflichtet.

Projektträger:

Bei diesem Projekt handelt es sich um ein LAG-übergreifendes Projekt, weshalb die Sitzgemeinden der Leader Aktionsgruppe Mangfalltal-Inntal, die Stadt Bad Aibling, für die LAG den Projektantrag stellt.

Wirkung/Nutzen für die Region:

Mit der Optimierung der Rad- und Wegebeschilderung wird eine Schwäche der regionalen Vermarktungsstrategie beseitigt. Zukünftig kann die Region schon allein aufgrund seiner Beschilderung und der Bewerbung dieser touristischen Basisinfrastruktur als Einheit wahrgenommen werden.


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